Die berufsbegleitenden Studiengänge erleben derzeit einen Boom in Deutschland. Ein Auslöser ist sicherlich die Finanzkrise, in Folge derer immer mehr Arbeitnehmer nicht mehr ihren Job aufgeben möchten, um sich akademisch weiterzuqualifizieren, indem sie ein Vollzeitstudium aufnehmen. Aber diese steigende Nachfrage nach der Möglichkeit, ein Studium neben dem Beruf zu absolvieren, hat auch einen weiteren Grund: Das Thema „Lebenslanges Lernen“ wird vermehrt von Politikern und auch in Zeitungen und Zeitschriften als Mittel propagiert, um den eigenen Job zu sichern bzw. auf der Karriereleiter einen oder mehrere Schritte nach oben machen zu können. Wer sich permanent weiterbildet und mindestens einen akademischen Abschluss (Bachelor, Magister, Diplom, etc) vorweisen kann, der hat heutzutage bessere Chancen, neue Aufgaben und Herausforderungen übertragen zu bekommen.
Aber wie weit kann der Abschluss eines Abendstudiums einen bringen? Lohnt es sich? Die letztgestellte Frage ist weit leichter zu beantworten als die erste. Ein Abendstudium lohnt sich, dass haben mehrere Studien und Umfragen bewiesen. Arbeitgeber schätzen den Einsatz und den Ehrgeiz von Mitarbeitern, die sich die doppelte Arbeit antun und neben dem normalen Joballtag noch die Hochschulbank drücken. Wer solch eine Doppelbelastung durchsteht, der geht gestärkt, mit aktuellem Wissen und wahrscheinlich auch mit einer guten Organisation seiner To-Do-Listen auf die Jagd nach neuen Jobchancen. Dementsprechend eignet sich ein berufsbegleitendes Studium nicht nur zur Jobsicherung, sondern vor allem dazu, seine Karriere voranzutreiben. Hat man ein Masterstudium berufsbegleitend abgeschlossen, kommt man für ganz andere Positionen in Frage als noch ohne den Masterabschluss. Vor allem die Stellen im oberen Management sind ohne diesen Abschluss schwer zu erreichen.
Fazit: Ein Abendstudium, da muss man sich nichts vormachen, ist eine Doppelbelastung, die nicht jeder durchhält. Teilzeitstudium und Job zu verbinden kostet Zeit, Geld und vor allem Kraft. Wer aber die 2-4 Jahre durchsteht, dem winken mehr Gehalt, bessere Jobbeschreibungen und vor allem interessantere Aufgaben.
Online Marketing studieren – Möglichkeiten im Studienbereich
Die Welt wird digital – und zwar mit rasender Geschwindigkeit. Mittlerweile stellen Auto- oder Sportartikelhersteller ihr neuestes Modell nicht mehr mittels großen Anzeigen in Zeitungen vor, sondern sie feiern den Launch des Produktes online. Genauer gesagt auf dem weltumspannenden Social Network Facebook. Mehr als 500 Millionen Mitglieder hat das Netzwerk, eine gigantische Zielgruppe. Und auch hier gibt es schon spezialisierte Werbeagenturen, die sich nur auf das effektive Werben bei Facebook spezialisiert haben. Aber wie kommt man an solch ein Wissen? Wie kann ich Online Marketing lernen?
Der Beginn jeder Karriere im Online Marketing ist wohl immer intrinsischer Natur. Wer sich für mehr als nur das Abrufen von Standardseiten wie Spiegel Online, GMX und eben Facebook interessiert, wer ausprobiert und sich einarbeitet, der hat die Grundvoraussetzungen für einen Einsatz in der Branche schon mal bei sich selbst gefunden. Jetzt gilt es dieses Interesse weiter auszubauen. Eine sehr gute Basis ist ein Marketing Bachelor Studium. Hier lernt man die Grundvoraussetzungen, um effektives und effizientes (den Unterschied lernt man übrigens auch im Studium) Marketing betreiben zu können. Hier werden die theoretischen Grundlagen gelegt, um später den Marketing-Mix richtig einzusetzen. In der Studienzeit sollte man natürlich auch das ein oder andere Praktikum in der Branche absolvieren und auf diesem Wege Praxiserfahrung sammeln. Wer nicht direkt Marketing studieren möchte, der kann beispielsweise auch ein Medienmanagement Studium mit Schwerpunkt im Bereich Marketing absolvieren. Nach dem Studienabschluss kann man entweder noch einen Master im Bereich Marketing draufsetzen oder zum Beispiel in Online Marketing-/Werbeagenturen in den Beruf einsteigen. Hier sammelt man dann nach und nach Erfahrungen, die man dann später auf der anderen Seite – nämlich in der Marketingabteilung eines Unternehmens, (hoffentlich) erfolgreich weiter in die Tat umsetzen kann.
Zudem bleibt auch die Entwicklung auf dem Hochschulmarkt spannend. Immer mehr Hochschulen stellen Ihre Studiengänge um und bieten Spezialisierungen für die Onlinebranche an. In den nächsten Jahren werden sicherlich zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge entstehen, die sich gezielt nur mit dem Thema Online Marketing befassen. Man sollte also am Ball und auf dem Laufenden bleiben.
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Juli 1st, 2010
Stephan 



