Stil und Design sind ja enorm wichtig, weiß man ja. Ohne geht gar nichts mehr im World Wide Web. Vorbei die Zeiten, als man blau-gelb-blinkende Webseiten fand, deren schriftlicher Inhalt aus dahingeworfenen Suchbegriffen bestand und als eigentliches Hauptelement lediglich den stylischen Besucherzähler zu bieten hatte. Inzwischen haben auch Designer das Internet erobert und uns Gott seid Dank von diesen Farbschocks befreit.
Aber nicht nur zur Entlastung unserer Augen ist ein gewisses Design notwendig. Inzwischen muss man sich dank Marktführer Google auch an ein gewisses Seiten-Design halten, um überhaupt gefunden werden zu können. Das schließt nicht unbedingt Farben oder blinkende Elemente mit ein, mit Design ist vielmehr im Zusammenhang mit Google der optimierte Seitenaufbau gemeint. In der Fachsprache heißt das Ganze dann Onpageoptimierung (oder auch: Onsiteoptimierung). Diese Optimierung beinhaltet die Einbeziehung von HTML Tags und relevantem Content, exklusiv für die einzelne Webseite eruierte Keywords und einige Änderungen am Template oder dem Content Management System.
Eine notwendige Betrachtung des Content wird jedem einleuchten: seitdem bekannt ist, das Google bevorzugt sinnvolle semantisch korrekte Inhalte durchsucht und für das Ranking einer Seite heranzieht. Das dort auch die Schlüsselwörter für Suchanfragen mit einfließen sollen, ist wahrscheinlich auch jedem klar. Aber auch die stilistischen HTML Tags, die mehr der Optik und der Benutzbarkeit dienen, sind notwendig und verdienen deutlich mehr Beachtung als gedacht.
Gute Onpageoptimierung beachtet dies und formatiert die betreffenden Seiten entsprechend. Von großer Bedeutung scheint dabei besonders das ALT Attribut in Verbindung mit Bildern oder Grafiken zu sein: das dort platzierte Keyword hat großen Einfluss auf das Rankingergebnis. In Verbindung mit einem ansprechendem Bild bringt das nicht nur für das Optimierungsergebnis Punkte, sondern macht auch die Webseite attraktiver: Bilder gehen immer.
Aber bitte: auch der Dateiname des Bildes gehört optimiert. Onpageoptimierung versteht sich als universales Mittel und macht auch vor eingebundenen Dateien nicht halt.
Zum Schluss: Immer wieder kommen Kunden zu uns, und wollen eine SEO haben, in vielen Fällen werden dann von uns die Karten auf den Tisch gelegt, und dann ist der Kunde meist wie vor den Kopf geschlagen. Wenn die Infrastruktur nicht stimmt, im Webshop oder in der Website, hilft auch die beste SEO auf Dauer nicht. So müssen wir immer wieder Projekte ablehnen, da wir solche Baustellen nicht übernehmen.
Deshalb, setzen Sie gute Systeme ein, Wordpress, Joomla, Drupal, Contenido eignen sich für Webseiten hervorragend. Für einen eShop sollten Sie OXID oder Magento einsetzen, eventuell auch noch den XT-Commerce Shop in der Version mit SEO-freundlichen Url´s. Alles andere ist auf Dauer gesehen nicht für den erfolgreichen Markt bestimmt. Ein Strato oder ein 1und1-Shop ist nunmal nicht für die Suchmaschinen gemacht, schnell aufgebaut ist ein solcher, aber eben nicht erfolgreich, ausser man trägt Namen wie Atze Schröder oder so… will man professionell Verkaufen, kommt man um ein gutes Shopsystem mit durchdachten Internetmarketing nicht herum. Drum bitte immer zuvor fragen, bevor man einen Shop bei solchen Anbietern mietet, die sich gerade eine saubere Weste im TV machen wollen.
Vergessen Sie es, dieses System ist durchdacht bis in die Spitzen, da bringt der Support soviel an Einnahmen wie der Verkauf
Ok, gebs zu, könnte übertrieben sein…aber warum soll am Freitagabend kurz vor dem Feierabend-Bier nicht mal seine Gedanken spielen lassen. Servus bis zum nächsten mal..!
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Februar 5th, 2010
Stephan
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Onpage Optimierung Onsiteoptimierung ist wichtig http://j.mp/bEJfM7